Europäische Geschichte

Invasion der Barbaren Preis: 41.10 | Jetzt bestellen
Die Entstehung Europas im ersten Jahrtausend nach Christus
AutorIn: Peter Heather
Verlag: Klett-Cotta

Vom Untergang der antiken Welt und der Entstehung Europas: die neue große Geschichte der Völkerwanderungszeit von den Hunnen bis zu den Wikingern Spätrömische Dekadenz und plündernde Vandalen: so lauten die Klischees über die sogenannte Völkerwanderungszeit. Doch wie entstand im ersten Jahrtausend aus dem hochentwickelten römischen Süden und dem barbarischen Norden die neue kulturelle Einheit Europa? Um Christi Geburt war Europa zweigeteilt in den hochentwickelten Süden der Mittelmeerkulturen und den unentwickelten Norden germanischund slawisch sprechender Stammeskulturen. Diese kannten weder die Schrift noch den steinernen Siedlungsbau, ein stehendes Heer oder die Geldwirtschaft, geschweige denn Städte mit Feuerwehr und Müllabfuhr. Wie konnte der "Ansturm der Barbaren" dem römischen Imperium den Todesstoß versetzen? Peter Heather stellt diese alte Frage im Licht der Erkenntnisse zur Ethnogenese und der modernen Migrationsforschung neu. Vom Hunnensturm bis zu den Wikingern untersucht er die Dynamik der europäischen Wanderungsbewegungen. Die sozialen und wirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen beiden Kulturräumen veränderten diese von Grund auf und ließen sie langfristig zu einer neuen kulturellen Einheit werden: dem Europa, das wir in weiterentwickelter Form noch heute kennen.

ISBN: 978-3-608-94652-9


Es mag Zufall sein, Bücher, in denen die Vater-Sohn Beziehung im Mittelpunkt steht, haben Konjunktur. Z.B. Arno Geigers Bericht über die Demenzerkrankung seines Vaters oder Vanns Roman „Im Schatte des Vaters“. Ein außerordentliches Beispiel dieser Gattung ist der posthum erschienene Roman von Thomas Harlan mit dem lapidaren Titel „Veit“. Die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und dem Nazi-Regime und damit auch mit dem Vater, Regisseur des Films Jud Süß, prägten schon immer die Arbeiten von Thomas Harlan. Sein letztes Buch ist eine intensive literarische Auseinandersetzung mit dem Vater und zeugt, wie Michel Tournier, ein Freund des Autors, meint, von der Zerrissenheit des Sohnes.
Thomas Harlan, Veit, erschienen im Verlag Rowohlt.

Mag. Ekkehard Hey-Ehrl
Universitätsbuchhandlung STUDIA
Innrain 52f