Kapitalismus Krise Kritik

O Gerechtigkeit Preis: 14.90 | Jetzt bestellen

AutorIn: Thoams Rothschild
Verlag: Promedia

Das neue Buch von Thomas Rothschild untersucht in essayistischer Form historische und systematische Aspekte der Gerechtigkeit, auch solch übel beleumundeter Kategorien wie Rache, Neid und Terror. Die Überlegungen werden ergänzt durch Gedanken zu entsprechenden Werken der Literatur und des Films: William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig, Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas, Stefan Zweigs Angst, Bertolt Brechts Der kaukasische Kreidekreis, Albert Camus’ Die Gerechten, Aischylos’ Die Orestie, William Shakespeares Hamlet, Friedrich Schillers Wilhelm Tell, Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame, Milan Kunderas Der Scherz, Jurek Beckers Bronsteins Kinder, Fritz Langs Fury, Robert Bressons Les Dames du Bois de Boulogne, John Fords My Darling Clementine und Martin Scorseses Cape Fear.

ISBN: 978-3-85371-305-1


Kritik des Kapitalismus Preis: 15.90 | Jetzt bestellen
Gespräche über die Krise
AutorIn: Christian Stenner (Hg.)
Verlag: Promedia

Für das vorliegende Buch wurden die Interviews in Zusammenarbeit mit den Gesprächspartnern neu redigiert, gegebenenfalls aktualisiert und kapitelweise mit Einleitungen versehen. Die ExpertInnen bieten ein breites wissenschaftliches und ideologisches Spektrum an Erklärungen für die Krise an. Vom marxistischen Wirtschaftstheoretiker über den keynesianisch inspirierten Ökonomen bis hin zum Anhänger der sozialen Marktwirtschaft sind sich allerdings alle Gesprächspartner einig: Margaret Thatchers Spruch aus dem Jahre 1984 – „There is no Alternative“ – hat in die neoliberale Sackgasse geführt. Was es heute braucht, sind einerseits Einsichten in den zerstörerischen Charakter des ungezügelten Kapitalismus und andererseits Alternativen zu einem auf Profit und Ausbeutung basierenden Wirtschafts- und Sozialsystem. Beides versucht dieses Buch zu vermitteln.

ISBN: 978-3-85371-306-8


Befreiung weltweit Preis: 17.90 | Jetzt bestellen
Revolutionäre Subjekte jenseits der Arbeiterklasse. Wege aus dem „Krieg der Kulturen“
AutorIn: Wilhelm Langthaler
Verlag: Promedia

Vor dem Hintergrund der gescheiterten Versuche des 20. Jahrhunderts, den Kapitalismus zu überwinden, unterzieht Wilhelm Langthaler die Stützpfeiler des geschichtsphilosophischen Konzepts von Karl Marx einer kritischen Bestandsaufnahme. Zu sehr war der Marxismus dem Fortschritt der Produktivkräfte verhaftet, zu sehr glaubten und glauben seine Anhänger an das Heil von Industrie und Wissenschaft. Über den Versuch, den Kapitalismus einzuholen, verloren Realsozialismus und linke Theorie das Ziel einer neuen gemeinschaftlichen Kultur aus den Augen. Statt die historische Mission der Arbeiterklasse zu erfüllen, nämlich die Aufklärung gegen das Bürgertum durchzusetzen, lösten sich die beiden Widersacher in den Zentralräumen der Welt im Massenkonsum einer Mittelstandsgesellschaft auf. Enttäuscht von der europäischen Linken, die zuletzt Globalisierung mit der Ideologie des politisch Korrekten rechtfertigte, nahm der Widerstand an der Peripherie kulturalistische und religiöse Formen an. Ebenso wie der Islam den Kommunismus als Feindbild der herrschenden Bourgeoisie abgelöst hatte, schien an die Stelle des Klassenkampfes der Kulturkampf getreten zu sein. Welchen Weg aus dieser Sackgasse hin zu einem universellen Projekt der Befreiung, das in allen Kulturen Platz haben muss, gibt es? Wenn kein einheitliches, homogenes revolutionäres Subjekt möglich sein sollte, so muss zumindest die Zusammenarbeit unterschiedlicher antagonistischer Subjekte gedacht und getan werden. Eine Vorbedingung stellt für Langthaler der Bruch mit dem Säkularismus dar, der die Erkenntnis verweigert, dass der religiöse Seufzer nicht nur Opium für das Volk ist, sondern in ihm sich auch der Protest gegen das wirkliche Elend ausdrückt. Um gegen die herrschende kapitalistische Elite eine Chance zu haben, wird der zersplitterte Widerstand gezwungen sein, ein gemeinsames Projekt der Befreiung zu entwickeln. Über Kulturgrenzen hinweg braucht es übergreifende Ziele: Selbstbestimmung, Recht auf Differenz und Gemeinschaftlichkeit. Ein internationaler wie interkultureller Schulterschluss, so die Überzeugung des Autors, ist ohne die Rehabilitierung des Glaubens (einschließlich des religiösen) an eine gerechtere Welt nicht möglich; aber ebenso wenig ohne die kollektive demokratische Verfügung über den produktiven Apparat.

ISBN: 978-3-85371-308-2


mfg
Mag. Ekkehard Hey-Ehrl
Universitätsbuchhandlung STUDIA
Innrain 52f
Bruno-Sander-Haus

Tipp:
Über Bad Fucking braut sich etwas zusammen. Mord, Intrige, Betrug, ein Bürgermeister, der das Geld der Gemeindekassa verspielt, eine Innenministerin, die in dubiose Baugeschäfte verwickelt ist, inländische und ausländische (Klein-)kriminelle; das Objekt der Begierde ein Grundstück, auf dem sich eine Hölle befindet, in der seltsame Zeichnungen gefunden wurden.
Nur zu empfehlen ist der Krimi von Kurt Palm: Bad Fucking; erschienen im Verlag Residenz.